Zwangsstörungen (OCD) bei Katzen: Symptome, Ursachen und Behandlungen

Spanien, Katze leckt sich die Pfote auf einer Couch

(Bildnachweis: Westend61/Getty Images)

Zwangsstörungen (OCD) bei Katzen beschreiben Zustände, bei denen Katzen bestimmte Verhaltensweisen oder Handlungen wiederholen, die sich negativ auf ihre Gesundheit und ihre täglichen Funktionen auswirken können.

Einige gängige Beispiele sind das ständige Auf- und Abgehen oder Miauen, der Versuch, im ganzen Haus Stoff zu essen, und das Fell so weit zu pflegen, dass das Fell abfallen könnte. In vielen Fällen können menschliche Reaktionen auch zwanghafte Verhaltensweisen unbeabsichtigt verstärken.

Darüber hinaus scheinen bestimmte Katzenrassen, einschließlich Perser, eine höhere Prädisposition für die Entwicklung von Zwangsstörungen zu haben.

Wenn Sie Anzeichen dafür sehen, dass Ihre Katze an Zwangsstörung leidet, dann Sie müssen Ihren Tierarzt konsultieren für eine korrekte Diagnose und Behandlung. Hier ist, was Sie über die Symptome, Ursachen und Behandlung von Zwangsstörungen bei Katzen wissen sollten.

Symptome von Zwangsstörungen bei Katzen

Zwangsstörungen bei Katzen können zu einer Vielzahl von Verhaltensweisen und daraus resultierenden Symptomen führen. Einige der häufigsten Verhaltensweisen sind:

  • Immer wieder miauen
  • Ständig auf derselben Route herumlaufen
  • Kauen auf Stoff (z. B. Möbel)
  • Zu viel Pflege (bis zu dem Punkt, an dem das Fell abfärben könnte)

Ursachen von Zwangsstörungen bei Katzen

Foto aufgenommen in München, Deutschland

(Bildquelle: Matthias Obermayer / EyeEm/Getty Images)

Zwangsstörungen bei Katzen können aus einer Reihe verschiedener Situationen und Umstände resultieren. In vielen Fällen kann der Mensch diese Störungen sogar verschlimmern, indem er auf das anfängliche Verhalten der Katze reagiert, z. B. Leckerlis gibt oder der Katze Aufmerksamkeit schenkt, was wiederum das Verhalten verstärkt.

Stress kann bei Katzen auch Zwangsstörungen verursachen. Dies kann beispielsweise der Stress beim Umzug in ein neues Zuhause oder der Aufnahme eines neuen Haustieres oder einer neuen Person in den Haushalt sein.

Darüber hinaus sind Wohnungskatzen oft anfälliger für die Entwicklung von Zwangsstörungen, da sie sich eingeschränkter fühlen als Katzen im Freien.

Wenn es um bestimmte Katzenrassen geht, haben Perser eine höhere Wahrscheinlichkeit, diese Störungen zu entwickeln als andere Katzenrassen.

Tierärztliche Behandlungen

Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze Zwangsstörungen entwickelt, wird Ihr Tierarzt eine vollständige körperliche Untersuchung Ihrer Katze durchführen wollen. Sie werden detaillierte Fragen zu allen kürzlich aufgetretenen Vorfällen oder Umständen stellen, die das Verhalten Ihrer Katze ausgelöst haben könnten.

Der Tierarzt kann auch Blut- und Urintests durchführen, um andere zugrunde liegende Erkrankungen auszuschließen. Wenn Ihr Tierarzt vermutet, dass neurologische Probleme hinter dem Verhalten stehen könnten, schlägt er möglicherweise eine CAT-Untersuchung oder ein MRT vor.

In Fällen, die eine übermäßige Pflege erfordern, verwenden Tierärzte manchmal Hautabschabungen und Biopsien, um die Ursache des Problems zu finden. Sie können auch topische Medikamente vorschlagen, um das Problem zu lindern

Wenn es um die Behandlung geht, könnte Ihr Tierarzt vorschlagen, sich auf die häusliche Umgebung zu konzentrieren und Änderungen vorzunehmen, um negative Verhaltensweisen zu vermeiden. Dies kann auch beinhalten, dass die Menschen im Leben der Katze angewiesen werden, nicht mehr auf das Verhalten der Katze zu reagieren.

In extremen Fällen könnten Tierärzte Medikamente in Betracht ziehen, die das Verhalten einer Katze verändern sollen; Sie sollten die möglichen Nebenwirkungen jedoch gründlich mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Hat Ihre Katze eine Zwangsstörung entwickelt? Wie reduzieren Sie und Ihr Tierarzt obsessives Verhalten? Erzähl uns alles darüber in den Kommentaren unten.

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