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Epagneul Breton

Größe: Mittel
Höhe: 17,5 bis 20,5 Zoll an der Schulter
Gewicht: 30 bis 40 Pfund
Mantel: Gefiedert flach oder gewellt
Farbe: Orange und Weiß oder Leber und Weiß in klaren oder rosa Mustern.
Energie: Hoch
Aktivitäten: Jagd, Feldversuche, Gehorsam, Konformität

Die Epagneul Breton ist ein herzhafter Jagdhund erfahren im Zeigen und Abrufen von Spielen. Die Epagneul Breton ist stark, schnell, wendig und aufmerksam. Sie ist gutmütig und freundlich und macht ihn zu einem liebevollen Begleiter. Die Rasse hat ein dichtes, gefiedertes Fell, das ihn auf dem Feld schützt und regelmäßig gepflegt werden muss. Diese energiegeladene Rasse braucht täglich viel Bewegung und gedeiht mit einer aktiven Outdoor-Familie.

Der Epagneul Breton, der leggiest der Sporting Rassen, ist quadratisch proportioniert, die Höhe an der Schulter entspricht der Länge des Körpers. Diese Rasse steht etwas höher am Widerrist als am Rumpf und ist mittelgroß mit leichtem Knochen. Die Kombination aus langen Beinen und leichten Knochen verleiht dem Epagneul Breton eine bemerkenswerte Agilität und Schnelligkeit. Tatsächlich ist die Rasse sehr schnell und zeichnet sich durch eine bodenbedeckende Seitenbewegung im Trab aus. Der Epagneul Breton kann schwanzlos geboren werden. Das Fell der Rasse ist weit weniger üppig als das der Spaniels und ist entweder flach oder wellig. Ein zu üppiges Fell ist bei Dornen schädlich und gilt als schwerer Fehler. Der Ausdruck des Epagneul Breton ist wachsam und eifrig, aber weich. Die Augen werden durch eine ziemlich schwere Augenbraue vor Dornen geschützt. Der Epagneul Breton ist ein extrem sportlicher, eifriger Hund, der bereit und in der Lage sein sollte, über einen längeren Zeitraum zu laufen.

Die Epagneul Breton entstand in der französischen Provinz Bretagne, wo die Rasse erstmals 1896 gezeigt wurde. Die Gemälde von Jean-Baptiste Oudry aus dem frühen 18. Jahrhundert zeigen einen leberweißen Hund, der als bretonisches Rebhuhn gilt.

Historie

Mitte des 19. Jahrhunderts überquerten französische Sportler ihre kleinen Spaniel mit English Setters, um einen Hund zu produzieren, der ihren Bedürfnissen besser entsprach. Einige der Nachkommen waren schwanzlos, und ihre Nachkommen waren weiterhin schwanzlos oder stumpfgeschwängert. Noch wichtiger ist, dass sie ausgezeichnete Jäger mit starken Nasen waren. Diese Hunde wurden bald nicht nur bei den französischen Adligen, sondern auch bei Wilderern beliebt, weil sie sowohl zeigen als auch zurückholen konnten und äußerst gehorsam waren – wesentliche Eigenschaften für die heimlichen Aktivitäten der Wilderer.

Die erste Bretagne (oder „Epagneul Breton“) wurde 1907 in Frankreich registriert. Die Bretagne kam um 1925 nach Amerika (Mexiko). Es dauerte eine Weile, bis die Rasse akzeptiert wurde, vor allem, weil Jäger von einem Zeigehund erwarteten, dass er einen langen Schwanz hat. Als den Hunden jedoch eine Chance gegeben wurde, bewiesen sie ihren Mut und sind inzwischen die beliebteste aller Zuchtrassen im Feldversuch. Tatsächlich stiegen die Registrierungen schließlich in die Höhe, um die Bretagne unter die Top 20 der Beliebtheit zu bringen, zweifellos wegen der Fähigkeiten dieses Hundes, des Jagdstils, der kleinen Größe und der tragbaren Natur. Obwohl ab 1934 als Bretagne-Spaniel beim AKC registriert, wurde das Wort Spaniel 1982 in Anerkennung des Jagdstils des Hundes fallen gelassen, der eher dem eines Setters als dem eines Spaniels ähnelt.

Temperament

Die Bretagne ist schnell und neugierig, immer auf der Suche nach Vögeln oder Spaß. Diese Hunde lieben es zu laufen, zu spähen, zu jagen und zu spielen. Sie haben eine unabhängige Natur, die jeder Zuchtrasse entspricht, sind aber dennoch sensibel und reagieren sehr empfindlich auf die menschliche Richtung. Brittanys sind gute Haustiere, solange sie täglich geistige und körperliche Bewegung erhalten. Wenn sie nicht genügend Bewegung haben, können sie zerstörerisch werden.

Pflege und Wartung

Die Bretagne ist im Allgemeinen ein winterharter Hund, der wenig Pflege benötigt. Die wichtigste Anforderung dieser Rasse ist eine reichliche Bewegung, mindestens eine Stunde Anstrengung – nicht nur Spazierengehen – jeden Tag. Das Fell ist nicht besonders dick oder lang, muss aber ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden.

Gesundheit

  • Große Bedenken: KHK
  • Geringfügige Bedenken: Epilepsie, Hypothyreose
  • Gelegentlich zu sehen: Linsenluxation, PRA
  • Empfohlene Tests: Hüfte, Schilddrüse, (Auge)
  • Lebensdauer: 12-13 Jahre