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Entlebucher Sennenhund

Entlebucher Sennenhund

Größe: Mittel
Höhe: Männer – 16 bis 21 Zoll an den Schultern, Frauen – 15 bis 20 Zoll
Gewicht: 45 bis 65 Pfund
Mantel: Kurz
Farbe: Dreifarbig oder schwarz und braun mit weißen Abzeichen
Energie: Hoch
Aktivitäten: Hirtenwesen, Agilität, Gehorsam, Kartfahren, Suchen und Retten, Aufspüren, Konformität

Schweizer Bauern setzten den starken, kompakten Entlebucher Sennenhund ein, um Rinder von Weide zu Weide zu treiben. Benannt nach dem Dorf Entlebuch, aus dem er stammt, lernt diese energiegeladene, intelligente Rasse schnell. Er ist treu und beschützerisch und steht seiner Familie am liebsten nahe. Der Entlebucher verlangt viel Bewegung und tut am besten, wenn er einen Job hat. Sein glattes, glänzendes Fell muss nur minimal gepflegt werden.

Der Entlebucher ist ein mittelgroßer, kompakter, stark bemuskeldeter, länglicher Viehtreiber mit reichlich Knochen. Sein Hütestil ist das Fahren, hinter das Vieh zu kommen und es mitzunehmen. Dies erfordert einen aktiven, wendigen, zähen und unermüdlichen Hund. Zu klein fehlt einem Hund die nötige Kraft und zu groß die nötige Beweglichkeit für die Aufgabe. Der Entle ist länger als hoch in einem Verhältnis von etwa 10 zu 8. Das Fell ist kurz, aber dicht, mit einem harten, eng anliegenden Außenmantel zum Schutz und einer dichten Unterwolle, die Wärme liefert, ohne zu überhitzen. Die hellen Markierungen können den Hund für das Vieh, das er führt, hervorheben. Der Gang ist flüssig und bodenbedeckend.

Der Entlebucher Sennenhund ist der kleinste der vier Schweizer Sennenhunde, zu denen auch der Appenzeller Sennenhund, der Berner Sennenhund und der Grossschweizer Sennenhund gehören. Der Entlebucher Sennenhund ist auch als Entlebucher Sennenhund und Entlebucher Rinderhund bekannt.

Historie

Der Entlebucher Sennenhund (ausgesprochen ENT-lee-boo-ker oder ENTELboo-ker) ist der kleinste der vier Schweizer Sennenhunde (die anderen sind Appenzeller, Berner Sennenhund und Grösserer Schweizer Sennenhund). Diese Hunde sind auch gemeinsam als Sennehund bekannt, was auf den Hund des Hirten übersetzt bedeutet. Alle diese Hunde stammen von molossalen Hunden ab, die vor über 2000 Jahren die Römer durch Helvetia begleiteten. Die beiden kleineren Schweizer Bergrassen (Entlebucher und Appenzeller) trieben Milchkühe von der Alm an, die grösseren waren Viehhalter und Windhunde.

Die erste Beschreibung eines Hundes (Entlebucherhund) aus dem Entlebuchtal stammt aus dem Jahr 1889. Damals wurden Entlebucher und Appenzeller als dieselbe Rasse in einen Topf geworfen. 1913 wurden vier der kleinen, natürlich wackeligen Hunde ausgestellt, und Professor Albert Heim, der Experte für Schweizer Rassen, sprach sich für deren unabhängige Anerkennung aus. Dennoch bedrohten Kreuzungen mit deutschen Schäferhunden in den frühen 1900er Jahren die Rasse. Der Erste Weltkrieg drohte ihnen weiter; nach dem Krieg konnte kein einziger gefunden werden. Die Bemühungen mehrerer Züchter führten 1926 zu einem Rassestandard und Club, und 17 Entlebucher wurden gefunden. Der Entlebucher war 2007 berechtigt, an den AKC-Hüterwettbewerben teilzunehmen und 2009 in der AKC Herding Group.

Temperament

Der Entlebucher ist äußerst ergeben und loyal und neigt dazu, in der Nähe seiner Familie zu bleiben. Sie lernen schnell, behalten aber einen unabhängigen Charakter und scheuen sich nicht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – besonders wenn sie das Gefühl haben, die Oberhand zu haben. Sie sind sehr loyal und können beschützend sein. Ihr lautes Bellen kann ihr größtes Schutzgut sein. Sie neigen dazu, Fremden gegenüber misstrauisch zu sein. Sie sind im Allgemeinen gut mit anderen Hunden und Haustieren, aber sie können versuchen, andere Haustiere und Kinder zu treiben. Obwohl Rüden besonders durchsetzungsfähig gegenüber anderen Hunden sein können, sind die meisten ziemlich weich, wenn sie nicht provoziert werden.

Pflege und Wartung

Entles sind aktive Hunde, die gerne laufen und rauen. Sie brauchen eine gute, lange Spielzeit oder tägliche Wanderung, plus Aktivitäten wie Agilität, Gehorsam oder Tracking, um ihren Geist herauszufordern. Sie sind im Haus ziemlich ruhig, solange sie müde sind! Sie sind stark für ihre Größe. Das Fell sollte ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden, mehr beim Ablösen. Sie bevorzugen kühles Wetter.

Gesundheit

  • Große Bedenken: KHK
  • Geringfügige Bedenken: PRA, ektopischer Harnleiter
  • Gelegentlich zu sehen: Katarakt
  • Empfohlene Tests: DNA für PRA, Hüfte, Auge, Hüfte
  • Lebensdauer: 11-13 Jahre
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