1. Startseite
  2. Hunde
  3. Hunderassen
  4. Bernhardiner

Bernhardiner

Heiliger Bernhard

Größe: Riese
Höhe: Männer – 28 bis 30 Zoll an der Schulter, Frauen – 26 bis 28 Zoll an der Schulter
Gewicht: Männer – 140 bis 180 Pfund, Frauen – 120 bis 140 Pfund
Mantel: Mittellang bis lang
Farbe: Die Farben reichen von tiefbraun bis braungelb, mit weißen Abzeichen.
Energie: Niedrig
Aktivitäten: Konformität, Gehorsam, Karrenziehen, Gewichtsziehen, Suchen und Retten

Ein massiver, mächtiger Hund, Der Bernhardiner wurde ursprünglich gezüchtet, um eiskalte, gestrandete Reisende bei Schneestürmen in der Schweiz zu retten. Die Rasse hat zwei Fellvarianten: Kurzhaar und Langhaar. Er hat ein sanftes Temperament und macht den edlen, intelligenten Bernhardiner zu einem großartigen Begleiter und hingebungsvollen Familienhund. Diese Rasse sabbert stark und sein Fell fällt häufig ab, was eine regelmäßige Pflege erfordert.

Der Bernhardiner ist mächtig und verhältnismäßig groß. Es sind starke und gut bemuskelte, notwendige Eigenschaften, die ihnen in der Vergangenheit geholfen haben, durch den tiefen Schnee zu reisen. Ihr Fell gibt es in zwei Arten: glatt, bei dem das kurze Haar sehr dicht und zäh ist, und lang, bei dem das mittellange Haar gerade bis leicht gewellt ist. Ihr Ausdruck wird oft als intelligent angesehen.

Die Rasse wurde nach dem heiligen Bernhard von Menthon, dem Schutzpatron der Bergsteiger und Skifahrer, benannt.

Historie

Der Bernhardiner hat wahrscheinlich seine Wurzeln in den römischen Molosserhunden, aber erst zwischen 1660 und 1670 entwickelte sich die Rasse zu dem prächtigen Hund, der so viele Leben rettete.

Zu dieser Zeit kam der erste dieser großen Hunde im St. Bernard Hospiz an, einem Zufluchtsort für Reisende, die die Schweiz mit Italien durchqueren. Die Bernhardiner kamen ursprünglich, um beim Ziehen von Karren und Drehen von Spucken zu helfen, und fungierten vielleicht auch als Wachhunde oder Begleiter, aber die Mönche fanden bald unschätzbare Pfadfinder durch den tiefen Schnee.

Die Hunde waren geschickt darin, verlorene Reisende zu finden. Wenn ein Hund eine Person fand, leckte er das Gesicht der Person und lag neben ihr, um sie wiederzubeleben und zu wärmen. Diese Hunde dienten drei Jahrhunderte lang in dieser unschätzbaren Rolle und retteten über 2.000 Menschenleben.

Der berühmteste aller Bernhardiner war Barry, dem zugeschrieben wurde, dass er 40 Leben gerettet hatte. Vor Barrys Tod waren die Hunde unter mehreren Namen bekannt, darunter Hospiz-Hunde, aber als er starb, war er so berühmt, dass die Hunde zu seinen Ehren Barryhund genannt wurden. In den frühen 1800er Jahren war die Rasse fast verloren. Einige der verbleibenden Hunde wurden 1830 mit Neufundländern gekreuzt. Daraufhin tauchten die ersten langhaarigen Hunde vom Typ Bernhardiner auf. Obwohl es den Anschein hatte, dass lange Haare diesen Hunden im kalten Schnee helfen würden, behinderte es sie tatsächlich, als das Eis an ihrem Fell klebte. So nahmen diese langhaarigen Hunde nicht an Rettungsarbeiten teil.

Die ersten Heiligen kamen um 1810 nach England, die mit vielen verschiedenen Namen bezeichnet wurden, darunter der Heilige Hund. Im Jahr 1865 wurde der Name Bernhardiner allgemein verwendet, und 1880 wurde er zum offiziellen Namen. Um diese Zeit fiel die Rasse den Amerikanern auf. Bis 1900 war der Bernhardiner die beliebteste AKC-Rasse. Obwohl sie inzwischen an Popularität verloren haben, sind sie immer eine der beliebtesten der Riesenrassen.

Temperament

Der ruhige, unkomplizierte, niederenergetische Bernhardiner ist sanftmütig und geduldig im Umgang mit Kindern, obwohl sie nicht besonders spielerisch sind. Die meisten verstehen sich mit anderen Familienhunden. Sie sind keine großen Beller, aber ihr Bellen ist laut. Sie sind ihrer Familie ergeben und bereit zu gefallen, wenn auch in ihrem eigenen Tempo. Sie können manchmal hartnäckig sein.

Pflege und Wartung

Ein Bernhardiner braucht tägliche Bewegung, um fit zu bleiben. Ihre Anforderungen können jedoch durch moderate Spaziergänge und kurze Laufwege erfüllt werden. Sie genießen typischerweise kühleres Wetter und sind nicht gut bei Hitze. Ihr Fell, ob lang oder kurz, muss wöchentlich gebürstet werden, vor allem beim Haarwechsel. Alle Bernhardiner sabbern.

Gesundheit

  • Große Bedenken: KHK, Magenverdrehung, Entropium, Ektropium, Ellbogendysplasie, Osteosarkom
  • Geringfügige Bedenken: OCD, Diabetes, Anfälle, Herzerkrankungen, Kardiomyopathie, CVI, Hot Spots – Gelegentlich gesehen: Distichiasis
  • Empfohlene Tests: Hüfte, Ellenbogen, Herz, Auge, Augen, etc.
  • Lebensdauer: 8-10 Jahre
  • Hinweis: Der Bernhardiner verträgt Hitze nicht gut.
Menü